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Sonntag, 11. Oktober 2009

Tischläufer und Schokokuchen-Rezept

Bei meiner Tochter Elisabeth sind derzeit zarte Grüntöne angesagt. Deshalb habe ich aus Resten, die mir von schönen Amy-Butler-Stoffen übrig geblieben sind, einen Tischläufer genäht:





Für die Rückseite habe ich einen hübschen Stoff von Joel Dewberry verwendet und ich finde, der Tischläufer kann sich auf beiden Seiten sehen lassen:





Für unser QuilteInnen-Treffen in Mannersdorf habe ich einen Schokokuchen gebacken. Der dürfte ganz gut angekommen sein, denn ich wurde mehrfach nach dem Rezept gefragt bzw. gebeten, es auf meinem Blog zu zeigen. Ich komme dieser Bitte gerne nach:
Zutaten:
15 dag Butter
8 dag Staubzucker
8 dag Feinkristallzucker
12 dag Kochschokolade (mind. 40% Kakaoanteil)
8 Eier
10 dag Walnüsse (fein gerieben)
10 dag Mandeln (fein gerieben)
10 dag Biskotten (Fein gerieben)
Die Masse eignet sich für zwei Rehrücken- bzw. Baumstammformen oder eine Bischofsbrotform oder eine Torte (Springform 24 cm Durchmesser)
Für Mannersdorf habe ich eine Bischofsbrotform verwendet, diesmal habe ich eine Torte gebacken. So wird's gemacht :



Schokolade mit Butter erweichen, glatt rühren und ein wenig überkühlen lassen. Die Dotter mit dem Staubzucker schaumig rühren, Schnee halbfest schlagen und mit dem Kristallzucker steif schlagen.



Das Schoko-Butter-Gemisch unter die Dottermasse rühren. Biskottenbrösel, Nüsse und Mandeln miteinander vermischen und abwechselnd mit dem Schnee unter die Dottermasse heben.



Masse in gebutterte, bemehlte Form füllen und langsam backen.
Torte überkühlen lassen, in der Mitte waagrecht teilen und dann mir Marillen- oder Himbeermarmelade bestreichen, wieder zusammen setzen und mit Schokoladeglasur überziehen. Ich bereite die Glasur aus Butter und Kochschokolade zu.


Das Rezept stammt von meiner Omi, die eine wirklich ausgezeichnete Köchin und Bäckerin war. Nun wird dieser Schokokuchen auch von meiner Familie sehr gemocht und kommt auch bei unseren Gästen immer gut an.
Allen, die das Rezept ausprobieren möchten, wünsche ich gutes Gelingen! Ist aber wirklich keine Hexerei !

Sonntag, 1. März 2009

Experimente mit der Nähmaschine und in der Küche

Dieses Wochenende habe ich wieder mit textiler Oberflächengestaltung herum gespielt. Meine Tochter Elisabeth wünschte sich einen Wandquilt mit dem Thema "Meer". Langsam nimmt er Gestalt an. Hier einige Details :
Details

Auch die Blöckchen für Brigittes Oberflächen-Challenge sind nun soweit fertig geworden, dass sie im März mit mir auf eine weite Reise gehen können, um weit südlich des Äquators bestickt zu werden. Darauf freue ich mich schon sehr !
Das Foto ist wirklich seltsam, aber ich will ja von den Blöckchen nicht wirklich etwas zeigen.
Oberflächen-Challenge


Angeregt von Martinas leckeren Kochrezepten, möchte ich euch heute Tarte au chèvre, ein einfaches Gericht aus der rustikalen französischen Küche vorstellen, das bei meiner Familie sehr gut angekommen ist:
Aus 200g Mehl, 125g Butter, 3 EL Wasser, 1 Eigelb und Salz wird ein Mürbteig zubereitet. Der Teig wird dann ausgerollt und mit ihm wird eine 26 cm große, ausgebutterte und bemehlte Tarte- oder Quicheform ausgekleidet.
Mürbteig

Das Ganze kommt dann etwa 40 Minuten in den Kühlschrank.
Für die Fülle braucht man: 300g Ziegenkäse, 4 Eier, 125 g Crème fraîche, 200g geräucherten Speck oder Schinken, etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle.

Den Ziegenkäse durch ein Sieb streichen.
Ziegenkäse

Ich mache das mit der Kartoffelpresse, weil es rascher geht.
Kartoffelpresse im Einsatz

Mit dem Mixer Eier, Crème frâiche, Salz und Pfeffer unterrühren. In die mit Mürbteig ausgelegte Form füllen, dann den würfelig geschnittenen Speck oder Schinken darüber verteilen.
Fertig für's Backrohr

Im auf ca. 200° vorgeheizten Rohr etwa 30 bis 40 Minuten goldgelb backen.
Tarte au chèvre

Dazu schmecken Blattsalate sehr lecker. Bon Appétit!